Warum Herkunfts-Zertifikate für Holz unverzichtbar sind
Zertifikate schaffen Marktzugang und Rechtssicherheit
Für viele Kunden sind Herkunftsnachweise und Zertifizierungen heute Voraussetzung für eine Zusammenarbeit. Öffentliche Auftraggeber, größere Bauunternehmen, Architekten, Investoren und Händler verlangen zunehmend belastbare Nachweise über die legale und verantwortungsvolle Herkunft von Holzprodukten. Zertifizierungssysteme wie FSC®, PEFC™ oder nationale Kontrollsysteme schaffen dabei einen einheitlichen Standard, auf den sich alle Beteiligten entlang der Lieferkette beziehen können. Sie erleichtern die Dokumentation, reduzieren Risiken im Einkauf und schaffen die notwendige Transparenz für Projekte, bei denen Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt werden müssen. Hinzu treten die Regelungen nach EUDR, auf die wir bestens vorbereitet sind.
Ohne Nachweise wird Holz zunehmend unverkäuflich
Die Frage lautet heute oft nicht mehr, ob ein Holzprodukt zertifiziert ist, sondern welche Nachweise vorliegen. Viele Ausschreibungen, Bauprojekte und Handelsketten setzen dokumentierte Herkunftsnachweise mittlerweile voraus. Wer diese nicht liefern kann, verliert Marktzugang. Zertifizierungen und kontrollierte Lieferketten sind deshalb nicht nur ein Instrument für nachhaltige Forstwirtschaft, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit für alle Beteiligten im internationalen Holzhandel.
EUDR und aktuelle Anforderungen an den Holzimport
Mit der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) steigen die Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit von Holzprodukten weiter an. Ziel der Verordnung ist es, sicherzustellen, dass für Produkte auf dem europäischen Markt keine Entwaldung oder Waldschädigung stattgefunden hat.
Für Importeure bedeutet dies zusätzliche Dokumentations- und Nachweispflichten. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Partnern schaffen wir die Grundlage für eine transparente und rechtskonforme Lieferkette.
Engagement mit Tradition
Schon früh erkannte die WOB-Gruppe die Verantwortung des internationalen Holzhandels für den Erhalt der Waldressourcen in den Ursprungsländern.
Bereits 1976 wurde die Stiftung „Walderhaltung in Afrika“ gegründet. Bis heute besteht eine enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen, darunter dem Johann Heinrich von Thünen-Institut in Hamburg.
Seit vielen Jahrzehnten unterstützen wir Initiativen und Zertifizierungssysteme, die sich für transparente Lieferketten, nachhaltige Waldbewirtschaftung und den Schutz wertvoller Waldressourcen einsetzen.
Eigene Teak-Aufforstung in Thailand
Nachhaltigkeit muss man nicht nur dokumentieren, man muss sie auch leben. Deshalb betreiben wir in Kanchanaburi in Thailand eine eigene FSC®-zertifizierte Teak-Plantage mit rund 2.000 Bäumen auf drei Hektar Fläche. Das Projekt steht für unseren Anspruch, Verantwortung nicht nur entlang der Lieferkette einzufordern, sondern selbst aktiv zu übernehmen. Durch die Aufforstung schaffen wir langfristige Holzressourcen und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Erhalt wertvoller Waldflächen für kommende Generationen.




