Referenzen

Projekt Viermastbark „Peking“

1911 in Hamburg gebaut, kehrt die Viermastbark „Peking“ nach langer Reise endlich zurück in ihren Heimathafen. Ganze drei Jahre dauerte die Restaurierung des einstigen Frachtseglers und natürlich sind auch wir stolz darauf ein Teil davon zu sein. In unserer Branche ist es immer wieder spannend mitzuverfolgen, wie aus einem Baumstamm ein fertiges Produkt entsteht und in diesem Fall, wie unser Holz der „Peking“ zu ihrem ursprünglichen Glanz verhilft. Zukünftig soll der imposante Viermaster als Museumsschiff für alle barrierefrei zugänglich sein und so zum neuen Wahrzeichen der Hansestadt werden.

 

Da die Peking sowohl optisch als auch qualitativ überzeugen soll, um den vielen kommenden Besuchern gerecht zu werden, ist bereits die Auswahl des Holzes sehr wichtig. Bei der Holzabnahme wird auf allerlei Qualitätsmerkmale geachtet um den hohen ästhetischen sowie technischen Ansprüchen dieses Projektes gerecht zu werden. Unter anderem muss das Holz feinjährig und frei von Rissen und Harzgallen sein.

Die schonende Trocknung in unseren modernen Frischluft-/ Abluftkammern sorgt für eine ausgeglichene Holzfeuchte, sodass das Quell- und Schwindverhalten verringert wird

 

Sibirische Lärche FSC MIX

Der Frachtraum der „Peking“, diente damals dem Transport von ca. 4600 t Salpeter. In Säcken verstaut, wurden diese pyramidenförmig aufgestapelt. Um die Ladung vor Kondenswasser zu schützen, während der über 100-tägigen Reise, wurden sowohl der Boden als auch die Seitenwände mit Holzlatten ausgelegt.

VORHER
NACHHER

Wie im Bild rechts zu sehen, wurde der Fußboden aus hochwertiger Sibirischer Lärche verlegt. Diese sieht nicht nur sehr gut aus, sondern ist aufgrund des natürlichen Harzanteils auch äußerst robust und widerstandsfähig. Also perfekt, für die vielen Besucher, die in den kommenden Jahren und Jahrzenten die „Peking“ erkunden wollen.

Iroko / Kambala FSC 100%

Das Holzdeck musste komplett entfernt werden, auch um den Schaden am Schiff besser einschätzen zu können. Das damals verwendete Pitch Pine wurde nun durch das, durch Beschaffenheit und Farbe sehr ähnliche Oregon Pine ersetzt und mit Iroko an den Außenkanten umrahmt.

Iroko ist aufgrund seiner hohen natürlichen Dauerhaftigkeit sehr gut für den Schiffbau geeignet. Verwendet als Leibhölzer eines Schiffdecks, schafft es zudem optisch eine schöne Abgrenzung so wie es bei der „Peking“ umgesetzt wurde.